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Neuigkeiten und Wissenswertes rund um den Modellsport

Alten Kenntnisnachweis in neuen Schulungsnachweis umwandeln.

Wir erklären, was Hobby-Piloten jetzt brauchen!

Der bisher in Deutschland gültige Kenntnisnachweis für das Fliegen von Drohnen und Flugmodellen im privaten Bereich für Modelle über 2 kg muss jetzt umgewandelt werden in den neuen Schulungsnachweis. Versicherte Kunden der DMO haben durch unseren Zusammenschluss mit dem MFSD die Möglichkeit, weiterhin unter Verbandsregeln in Deutschland zu fliegen.

Das einzige, was gemacht werden muss: den bisherigen Kenntnisnachweis in den neuen Schulungsnachweis umwandeln. Für DMO Kunden ist dies kostenfrei möglich!

Auf schulungsnachweis-modellflug.de kann ab sofort ein kurzer und kostenfreier Online-Test durchgeführt werden. Danach erhalten Sie den neuen Schulungsnachweis und können sorgenfrei weiterfliegen!

Der Versicherungsschutz bei uns ist von der Änderung nicht betroffen!

 

Drohnenführerschein, Kenntnisnachweis – oder gar nichts?


Für Drohnenpiloten und Modellflug-Piloten im privaten Bereich / Hobby gelten verschiedene Regeln, und wir verstehen, dass es nicht einfach ist, dabei den Durchblick zu behalten! Hier eine kleine Übersicht über die Regeln:

Wichtig ist die Unterscheidung, wo geflogen wird und wie schwer die Drohne oder das Flugmodell ist.

Wer im EU-Ausland und ein Modell/eine Drohne mit über 250 g Abfluggewicht fliegen möchte, braucht einen EU-Kompetenznachweis, den sogenannten „Drohnenführerschein“ A1/A3, in der offenen Kategorie.

Wer nur in Deutschland, aber mit einem Modell/einer Drohne ab 2 kg oder schwerer fliegen möchte, kann über die Verbandsregeln des MFSD/DAeC fliegen und benötigt hier nur den Schulungsnachweis. Der Schulungsnachweis ersetzt den bisherigen Kenntnisnachweis.

Wer nur in Deutschland, aber mit einem Modell / mit einer Drohne unter 2 kg fliegen möchte und auch mit dem Flugmodell nicht höher als 120 m fliegt, braucht weder den Schulungsnachweis noch den Drohnenführerschein.

Jede Drohne muss ab 250 g Abfluggewicht, oder falls ausgestattet mit Kamera unabhängig vom Gewicht, beim Luftfahrtbundesamt registriert werden und mit der e-ID ausgestattet werden.
Die Drohnenregistrierung übernimmt die DMO auf Wunsch. Sprechen Sie uns gerne an!

Es bleiben noch Fragen? Kein Problem! Sprechen Sie uns gerne an!

Kontakt

Der neue Schulungsnachweis ist da

Den bestehenden Kenntnisnachweis nach alter LuftVO ab sofort kostenfrei in den neuen Schulungsnachweis umwandeln:

https://www.mfsd.de/neuer-schulungsnachweis-des-mfsd-veroeffentlicht/

Die Betriebserlaubnis für unseren Verband MFSD ist da:

MFSD.de >

Rehkitzrettung per Drohne mit Wärmebildkamera

Der richtige Versicherungsschutz mit der gewerblichen Drohnenversicherung der DMO

Zur Zeit läuft die Rehkitzrettung auf Hochtouren. Landwirte und Jäger sind sehr daran interessiert, dass beim Mähen keine Kitze zu Schaden kommen und beauftragen daher gerne Drohnenpiloten, die mittels Wärmebildkamera die Kitze aufspüren, so dass sie von Helfern vor der Mahd in Sicherheit gebracht werden können.

Auch wenn diese Art der Kitzrettung in vielen Fällen ehrenamtlich und damit ohne Bezahlung erfolgt, wird dennoch eine gewerbliche Versicherung dafür benötigt, da es sich nicht um rein privates Fliegen handelt. Über die BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) können Fördermittel zur Anschaffung einer solchen Drohne mit Wärmebildkamera beantragt werden.

Unsere Drohnenversicherung für diese – und viele andere – Zwecke finden Sie in unserer Übersicht über alle Tarife.

Haben Sie Fragen zu unseren Versicherungen? Wir beraten Sie gerne.

Kompetenznachweis A1/A3:

Dieser ist für private Modellflüge innerhalb Deutschlands für DMO- Kunden bis Ende 2022 nicht erforderlich, denn bis dahin gilt für Verbandsmitglieder das bisherige nationale Luftrecht. So bleibt für sie bis dahin auch der bisherige Kenntnisnachweis nach § 21e LuftVO gültig.

Luftfrachtführer-Haftpflichtversicherung

Wir bieten ganz aktuell jetzt für Transporte aller Art eine Luftfrachtführer-Haftpflichtversicherung  gemäß EU-Verordnung 785/2004 an.

In der EU-Verordnung 785/2004 ist grundsätzlich die Haftung für Luftfahrtunternehmen und Luftfahrzeugbetreiber geregelt, die Personen mit Reisegepäck oder Güter/Fracht befördern. Es wurden seinerzeit beim Anwendungsbereich gem. Art. 2 der EU-Verordnung zwar Flugzeugmodelle bis 20 kg mtom ausgeschlossen,  UAV/UAS bzw. Drohnen wurden noch nicht thematisiert. Diese fallen bei gewerblicher Nutzung unseres Erachtens aber unter den Art. 2 g) als Luftfahrzeuge, die gewerblich (mit Gewinnerzielungsabsicht und erforderlicher Aufstiegserlaubnis) betrieben werden. Eine Haftung ergibt sich somit aus dem geschlossenen Beförderungsvertrag bis zu den in der EU-Verordnung und ggfs. auch dem anwendbaren Montrealer Übereinkommen (MÜ) neuer Fassung neu geregelten höheren Haftungssummen von 19 bzw. derzeit 22 Sonderziehungsrechten (SZR) / Special Drawing Rights (SDR) (Umrechnungsfaktor aktuell: 1 SZR = EUR 1,25 Euro). das SZR ist eine Währungseinheit des Internationale Währungsfonds (IWF bzw. IMF) und ein Wähungskorb aus USD; EUR, GBP; japanischem Yen und dem chinesichen Yuan. Er schwankt wie andere Währungen in Abhängigkeit von den dem Währungskorb zugrundeliegenden Währungen).

Auch unabhängig von der gesetzlich geregelten Haftung ist eine Versicherung von beförderten Gütern sinnvoll, will man mögliche Schadenersatzansprüche von Vertragspartnern nicht selbst auf Berechtigung hin prüfen und befriedigen, sondern lieber durch die Versicherung begleichen oder eben auch ablehnen lassen (Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche / passiver Rechtsschutz).

Was ist nun Gegenstand der Deckung?
Da wir uns hier nur auf Fracht- bzw. Gütertransport beschränken und den Personentransport mit Reisegepäck ausklammern, ist folgendes versichert:
 
Haftpflichtansprüche aus der vertraglichen Beförderung oder Mitnahme von Luftfracht ohne Wertdeklaration (d.h. ohne Angabe einer Versicherungssumme). Bei Deklaration eines Wertes, insbesondere eines die hier vereinbarte Versicherungssummen übersteigenden Werts ist eine eigenständige Luftfahrt-Transportversicherung abzuschließen.

Versicherungssumme:  EUR 10.000 je Schadenfall / SB 250 EUR je Schadenfall / Prämie 1308,00 € brutto.

Drohnenverordnung 2019/947 in Kraft – was heißt das für DMO-Modellflieger?

Da wir seit dem 01.01.2021 dem Modellflugsportverband Deutschland e. V (MFSD) und damit dem Deutschen Aero Club e. V. (DAeC) angehören, gilt für DMO-Modellflieger wie für alle Verbandsmitglieder das Folgende, nachzulesen auf der Internetseite des DAeC unter www.daec.de/news-details/drohnenverordnung-in-kraft-auswirkungen-auf-den-modellflug/:

Unbeschadet des Artikels 14 [= Registrierungspflicht] darf der UAS-Betrieb im Rahmen von Flugmodell-Vereinen und -Vereinigungen [= Modellflug von Mitgliedern in den Verbänden DAeC und DMFV] entsprechend dem nationalen Recht ohne eine Genehmigung nach Artikel 16 bis 1. Juli 2022 (*) fortgeführt werden."

(*) Aufgrund der Coronapandemie auf den 01. Januar 2023 verschoben.

(Wir haben die Registrierung bereits in die Wege geleitet für alle DMO-Kunden, deren Daten uns vollständig vorliegen und die der Registrierung nicht widersprochen haben.)

Für den privaten Modellflug im Verbandsrahmen innerhalb Deutschlands finden also wie bisher die bekannten nationalen Regelungen in §§ 21a und b LuftVO Anwendung. Kenntnisnachweise und Betriebserlaubnisse bleiben gültig. Der Flugbetrieb für unsere Mitglieder findet nicht in der Open Category A3 der EU-Regelungen statt. Somit ist auch das Ablegen des neuen Kompetenznachweises beim LBA ("kleiner Drohnenführerschein") nicht erforderlich.