Diese Webseite nutzt Cookies:

Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Einige dieser Cookies sind technisch notwendig, um gewisse Funktionen unserer Internetseite zur gewährleisten. Diese werden immer automatisch auf unserer Internetseite verwendet.

Nur wenn Sie uns Ihre Einwilligung erteilen, verwenden wir darüber hinaus Cookies auf unserer Internetseite, die dazu dienen, Informationen über Ihr Benutzerverhalten auf unserer Internetseite zu erhalten (Cookies zu Analysezwecken).

Hierdurch ist es uns möglich, unsere Internetseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Mehr Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Sofern Sie uns die Einwilligung zur Nutzung von Cookies zu Analysezwecken erteilen, klicken Sie bitte "Ich bin damit einverstanden"

 
Skip to main content
Was möchten Sie suchen

Starten mit Modellflugzeugen von nicht genehmigten Geländen ("Wildfliegen")

Modellflugzeuge sind Luftfahrzeuge und unterliegen dem Luftverkehrsgesetz (§ 1 LuftVG), weshalb wir - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - auf Folgendes hinweisen:

Seit dem 10. August 2005 ist ausnahmslos für alle Modellflugzeuge, Kopter und Drohnen unabhängig von ihrer Abflugmasse eine Modell-Halterhaftpflicht-Versicherung gesetzlich vorgeschrieben. (§ 33, 37, 43.2 LuftVG)

Grundsätzlich darf nur mit Modellen unter 5 kg Abfluggewicht (auch Segelflugmodelle) geflogen werden (§16 (4) LuftVO).
Ab dem 01.10.2017 ist ab einem Abfluggewicht von mehr als 2 kg ein Kenntnisnachweis zwingend erforderlich.

Raketenmodelle dürfen nur mit einem maximalen Treibsatz von unter 20g ausgerüstet sein. Bei Modellen mit Verbrennungsantrieb (z.B. Kolbenmotor, Turbine) muss eine Entfernung von mind. 1,5 km zum nächsten Wohngebiet eingehalten werden. (§ 16 1.1c LuftVO) Der Begriff Wohngebiet wird unterschiedlich von den Ämtern und Gerichten ausgelegt.

Der Aufstieg von Flugmodellen aller Art setzt einen Abstand von mindestens 1,5 km zu Flugplätzen voraus. (§ 16 1.1 d LuftVO)

Nach § 16 a 2. LuftVO (besondere Benutzung des kontrollierten Luftraumes) muss bei der zuständigen Luftverkehrskontrollstelle erfragt werden, ob das zu benutzende Gelände im kontrollierten Luftraum liegt. Im gegebenen Fall ist eine Flugverkehrskontrollfreigabe einzuholen.

Daneben sind auch die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten vom 30.03.2017 sowie die Gesetze und Verordnungen der einzelnen Bundesländer und der einzelnen Gemeinden zu berücksichtigen.

Bei Nichteinhaltung der oben aufgeführten Punkte (auch nur einzelner Punkt) kann der Versicherungsschutz im Schadensfall gefährdet sein, oder der Versicherer nimmt nach erfolgter Leistung eventuell beim Schadenverursacher Regress.

Bei rechtlichen Zweifelsfragen wenden Sie sich bitte an einen entsprechend spezialisierten Anwalt.